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Wissenswertes über die Walnuss

Fragen und Antworten


Warum sind regionale Walnüsse besser als Importware aus Kalifornien, China oder Chile?

Regionale Walnüsse punkten durch ihre hervorragende Ökobilanz. Importnüsse aus Übersee legen oft tausende Kilometer per Schiff oder LKW zurück, was enorme CO2-Emissionen verursacht. Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Behandlung: Damit die Schalen der Importware im Supermarkt hell und perfekt aussehen, werden sie oft mit Chlor oder Schwefel gebleicht. Regionale Nüsse sind meist völlig naturbelassen, schmecken frischer und unterstützen die heimische Landwirtschaft. Entdecken Sie unsere Vielfalt an regionalen Walnusssorten.

Warum gelten Walnüsse als gesund?

Die Walnuss ist ein echtes Superfood. Sie hat unter allen Nüssen den höchsten Gehalt an Omega-3-Fettsäuren (Alpha-Linolensäure), die wichtig für das Herz-Kreislauf-System sind und entzündungshemmend wirken. Zudem enthält sie reichlich Vitamin E, B-Vitamine, Magnesium, Zink und wertvolle Antioxidantien.

Wie lagert man Walnüsse am besten?

Ganze Nüsse in der Schale brauchen einen luftigen, dunklen und kühlen Ort – ein Netz im Keller ist ideal. So halten sie sich bis zu einem Jahr. Geknackte Kerne hingegen sollten in einem luftdichten Behälter im Kühlschrank aufbewahrt werden, da sie durch den hohen Fettgehalt an der Luft schnell oxidieren. Für längere Frische bieten wir Ihnen frisch geknackte Walnusskerne direkt aus unserer Meisterei an.

Qualitäts-Check: Woran erkennt man gute Nüsse?

Verlassen Sie sich auf Ihre Sinne: Eine gute Nuss sollte schwer in der Hand liegen und beim Öffnen einen hellen, knackigen Kern zeigen. Wichtiger Hinweis zum Klappern: Bei manchen Sorten oder nach der Trocknung zieht sich der Kern leicht zusammen und löst sich von der Schalenwand. Solange der Kern beim Öffnen fest und aromatisch ist, ist das Klappern lediglich ein Merkmal dafür, dass der Kern nicht mit der Schale verwachsen ist und sich beim Knacken leicht von der Schale löst.

Ernte und Trocknung: Tipps für die Praxis

Die Erntezeit ist im September und Oktober. Ernten Sie nur Nüsse, die bereits von selbst gefallen sind. Wichtig ist das anschließende Trocknen: Breiten Sie die Nüsse einlagig aus und lassen Sie sie bei Zimmertemperatur 2 bis 4 Wochen trocknen. Wenden Sie die Nüsse regelmäßig. Beachten Sie, dass Walnüsse durch die Wasserabgabe fast die Hälfte an Gewicht verlieren.

Sollte man die dünne braune Haut der Kerne mitessen?

Ja, unbedingt! In dieser dünnen Schalenhaut stecken bis zu 90 % der wertvollen Antioxidantien. Auch wenn sie manchmal leicht herb schmeckt, ist sie aus gesundheitlicher Sicht der wertvollste Teil des Kerns.

Süße Versuchung: Schokolierte Walnüsse

Für Naschkatzen gibt es die Walnuss auch in ihrer wohl schönsten Form: umhüllt von feinster Schokolade. Ob Zartbitter, Vollmilch oder mit besonderen Gewürzen – diese Kombination vereint die gesunden Inhaltsstoffe der Nuss mit echtem Genuss. Unsere Auswahl finden Sie unter Schokoliertes & Knabberkram.

Einschlafhilfe: Was hat Melatonin damit zu tun?

Walnüsse sind eine natürliche Quelle für Melatonin, das Hormon, das unseren Schlaf-Wach-Rhythmus steuert. Ein kleiner Snack aus Walnüssen am Abend kann so zu einem besseren Einschlafen beitragen.

Abnehmen mit Walnüssen: Ein Widerspruch?

Obwohl Walnüsse kalorienreich sind, sättigen sie sehr gut durch Ballaststoffe und Proteine. Studien deuten darauf hin, dass der Körper nicht alle Kalorien aus der Nussstruktur aufnimmt – ein Teil wird unverdaut wieder ausgeschieden.

Welchen Vorteil haben Walnüsse für Diabetiker?

Walnüsse haben einen sehr niedrigen glykämischen Index. Die enthaltenen gesunden Fette können zudem die Insulinsensitivität der Zellen verbessern, was besonders für Menschen mit Typ-2-Diabetes vorteilhaft ist.

Brainfood: Konzentration und Nervenstärke

Wirkstoffe wie Lecithin und Vitamin B6 unterstützen die Signalübertragung zwischen den Nervenzellen. Dies fördert die Konzentration während der Arbeit oder in der Schule.

Kulinarik: Wie verarbeitet man Walnüsse am besten?

Um das Aroma zu intensivieren, kann man Walnüsse kurz ohne Fett in der Pfanne rösten. Walnüsse eignen sich hervorragend für Pesto oder Salate. Eine ganz besondere Delikatesse sind unsere Schwarzen Nüsse – nach alter Tradition in Sirup eingelegte grüne Walnüsse.

Walnussblätter und Volksheilkunde

In der Volksheilkunde werden auch Walnussblätter geschätzt. Als Tee zubereitet wirken sie zusammenziehend und entzündungshemmend, etwa bei leichten Hautproblemen.

Gefahren für Hunde und andere Haustiere

Achtung bei Hunden: Die Kerne selbst sind meist okay, aber die grünen Hüllen oder alte, feuchte Nüsse am Boden können einen Schimmelpilz beherbergen, der das Gift Roquefortin C bildet. Dieses kann für Hunde lebensgefährlich sein.


Kann man Walnüsse, die von der Walnussfruchtfliege befallen sind, trotzdem nutzen?

Ja, in den meisten Fällen sind die Kerne völlig unbedenklich und essbar. Die Larven fressen sich nur durch die grüne Außenhülle. Da die harte Holzschale eine natürliche Barriere bildet, gelangen die Maden in der Regel nicht an den Kern. Solange der Kern beim Knacken hell aussieht, schmeckt die Nuss wie gewohnt.

Was ist das Besondere am Ernten und Trocknen bei Fliegenbefall?

Bei befallenen Nüssen ist der Aufwand deutlich höher:

  • Sofortiges Reinigen: Die schwarzen Reste müssen unverzüglich entfernt werden, da Feuchtigkeit sonst durch die Schale dringen und Schimmel verursachen kann.
  • Keine Lagerung mit Resten: Schwarze Hautreste sind der ideale Nährboden für Pilze.
  • Erhöhte Schimmelgefahr: Befallene Nüsse müssen besonders schnell und luftig getrocknet werden.
  • Entsorgung: Die Schalenreste im Hausmüll entsorgen, um eine erneute Ausbreitung im nächsten Jahr zu verhindern.